12h Templin

Bereits 3 Tage vor dem Rennen reiste die KSR Mannschaft zum über 700 km entfernten Templiner Ring. Eine Kartstrecke, die für uns mit großen Emotionen und sehr guten Ergebnissen verbunden ist. Die Strecke liegt den Fahrern und so war die Vorfreude groß. Jedoch war bei diesem Rennen etwas anders: die Strecke wurde in entgegengesetzte Richtung gefahren. Das bedeutet-  für alle auf Anfang. Am Donnerstag gab es die ersten Trainingsrunden und es zeigte sich schnell - auch in dieser Konstellation war der Fahrspaß groß und der Speed der Topteams konnte von uns gut mitgegangen werden. Unsere Boxenchefin Jara werte die Daten gemeinsam mit den Fahrern aus und so konnten Bremspunkte optimiert werden.
 
Das Qualifying erfolgte ebenfalls in einem anderen Modus statt: 1 gezeitete Runde entschied über die Startaufstellung. Das Thema Reifengripp war entscheidend. Wir konnten hier leider nur P 20 erreichen. Der urspürngliche P 1 für die Mannschaft der #44 musste revidiert werden, da man mit unlautereren Mitteln arbeitete.

Der Start auf der "umgedrehten" Strecke war von Spannung nicht zu übertreffen. Gleich nach der ersten Geraden musste sich das Feld in einer engen Linkskurve sortieren und Kollisionen wären nicht überraschend gewesen. Jedoch blieb dies aus und beweißt die hohe fahrerische Qualtät des GTC Feldes.

Unser Startfahrer Sebastian brannte eine fulminanten Stint auf den Asphalt. Bereist nach 30 min fanden wir uns auf P 7 wieder und konnten mit der 3. schnellsten Runde over all glänzen. Was für ein Speed! Voller Adrenalin und Optimismus wechselten wir auf Christian -doch dann der Schock. Der Motor sprang durch eine lockere Zündkerze nicht mehr an. Nach einigem Suchen und einer kurzen Reparatur ging es dann für uns mit leider 6 Runden Rückstand wieder auf die Strecke. Das spülte uns natürlich im Feld deutlich zurück. Doch wir ließen uns nicht unterkriegen und kämpften uns wieder nach vorn.
 
Andere Teams hatten Probleme mit dem Spritverbrauch, denn der neue Streckenverlauf hatte auch anderen Benzinverbrauch zur Folge. Da traf es den ein oder anderen der mit "trocken gewischtem" Tank auf der Strecke liegen blieb. Am Ende konnten wir P 2 in der Masterwertung einfahren. Templin ist für uns ein erfolgreiches Pflaster - egal in welcher Richtung!
 
Unser KSR-Mitglied Felix Seidel musste mit seinem Team #006 gleich zu Beginn einen folgenschweren Einschlag verkraften. Im Startgetümmel wurde das Kart hart seitlich getroffen und kämpfte mit großem Einsatz in der starken GTC Topklasse. Trotz herausragender Fahrleistung reichte es am Ende auf Grund einer längeren Reparaturpause leider nur für P 10 gesamt
 
Jara Rieke feierte standesgemäß im Kreise der GTC Familie ihren 20. Geburtstag - Happy birthday!
Wir warten gespannt auf das kommende Rennen in Wackersdorf und werden alles dran setzen, unseren zweiten Platz zu verteidigen.